Pressestimmen über Segeltörn Online und Sven Vogel

Das Chemnitzmagazin "Stadtstreicher" schreibt in der Januarausgabe 2015:

Wenn Sven Vogel über die Meere schippern und im wahrsten Sinne die Segel streichen kann, gehört er zu den glücklichsten Menschen der Welt. Segeln liege dem Geschäftsführer einer Werbeagentur schon immer im Blut: „Meinen ersten Segelschein habe ich mit 18 gemacht. Damals lediglich für Binnengewässer.“ Doch Sven Vogel wollte mehr, erwarb später weitere Lizenzen und machte den Funkerschein bis ihm das offene Meer zu Füßen lag. Seit acht Jahren segelt er am liebsten in der Adria, entlang der Küsten Montenegros, Griechenlands, der Türkei oder Kroatien. Dort, im kroatischen Küstenstädtchen Zadar, liegt sein Traum. Genauer gesagt, sein 15 Meter langer Traum – eine Oceanis 45 vom Hersteller Beneteau. Drei große Doppelkabinen, zwei Bäder, eine Küche und zwei Salons lassen sicherlich die Herzen eines jeden Segelfans höher schlagen. Die Sonderanfertigung gab er im Januar vergangenen Jahres in Auftrag, im Juli wurde der Traum Wirklichkeit. Sein Gedanke beim ersten Schritt auf das Segelschiff: „Das wohl schönste und größte Spielzeug, das ich mir je angeschafft habe“, lacht Sven Vogel während seine Augen tatsächlich glänzen wie die eines Jungen. Doch vor der Kür kommt bekanntlich die Pflicht, schließlich musste das Segelschiff von der Westküste Frankreichs an seinen Bestimmungsort überführt werden. „3.000 Seemeilen, vorbei an sieben Ländern, durch fünf Meere mit drei verschiedenen Crews – das war das größte Abenteuer meines Lebens“, sagt der 46- Jährige, der in diesen sechs  Wochen psychisch und physisch an seine Grenzen gehen musste. „Dabei lernt man sich selbst sehr gut kennen.“ Ob er mit der Einfahrt in den Zielhafen auch bei sich selbst angekommen ist? „Ich habe eine gute Mischung zwischen Arbeit und Hobby gefunden. Natürlich ist man immer auf der Suche nach Verbesserungen. Aber wer ist das nicht? Und glücklicherweise bietet das Leben ständig neue Überraschungen“ sagt Sven Vogel, der erst kürzlich erneut Papa geworden ist. Natürlich steht der Werbekaufmann am liebsten selber am Ruder seines Bootes und erkundet mit Freunden oder Geschäftspartnern einzigartige Küstenlandschaften. Wenn er in Deutschland seiner Arbeit nachgeht, kümmert sich ein guter Freund um das Verchartern. Dann machen zum Beispiel Ehepaare in spe den Love-Check auf offener See. Beim gemeinsamen Törn setzen sie die Segel fürs Leben. Mehr unter www.segeltoern-online.de.

Chemnitzmagazin Stadtstreicher
Ausgabe: 01 2015
Redakteur: Rico Hinkel
Foto: Sven Vogel

Die Chemnitzer Morgenpost vom 30. September 2014 schreibt:

CHEMNITZ - Wer seinen Job liebt, muss nicht mehr arbeiten gehen: Entspannt sitzt Sven Vogel (46) vor seinem Computer, studiert auf Seekarten eine Route im Mittelmeer. Der Chemnitzer Unternehmer und Weltumsegler hat sich seinen Traum vom eigenen Schiff erfüllt - aus einem Hobby wurde ein Beruf.

Den ersten Segelschein machte er mit 18, seit acht Jahren arbeitet Vogel nebenbei als Skipper auf Segelschiffen im Mittelmeer, auf der Adria und in der Karibik. Jetzt ist er sein eigener Kapitän. Sein ganzer Stolz heißt „Emely“, benannt nach seiner Tochter. Das Boot ist 14 Meter lang, 4,5 Meter breit, hat einen 20 Meter hohen Mast und Platz für sechs Passagiere.

Sechs Wochen dauerte die Überfahrt von Nordfrankreich bis in den kroatischen Heimathafen bei Zadar. Sieben Länder passierte er auf der 3 000 Seemeilen (etwa 5 600 Kilometer) langen Strecke. „Ich hatte im wöchentlichen Wechsel Freunde mit an Bord. Da war es nie langweilig“, erzählt Vogel, der eine Werbeagentur betreibt. Auf hoher See fand er auch die Zeit, an einem Buch mit seinen Erlebnissen zu arbeiten.

Ab dem Frühjahr 2015 bietet Sven Vogel Segeltörns von Kroatiens Küste aus an. Ab 500 Euro pro Person heißt es eine Woche lang „Leinen los!“. Vor allem für heiratswillige Pärchen ein guter Test: „Wer eine Woche gemeinsam auf hoher See schafft, der schafft auch ein ganzes Leben“, ist sich Vogel sicher. Er selber hat diesen Test bereits mit Freundin Nataliya (30) bestanden. Ende des Jahres steuern beide den wichtigsten Hafen ihres Lebens an - den Hafen der Ehe.

Chemnitzer Morgenpost
Ausgabe: 30.09.2014
Redakteur: Ronny Licht
Foto: Sven Vogel/ Heinz Patzig

Herr Vogel lebt seinen Segeltraum

Agentur-Chef auf hoher See - Freie Presse Chemnitz 16.08.2014

Sven Vogel, Inhaber der Chemnitzer Werbeagentur Vogeldesign, erfüllt sich einen Lebenstraum. Oder besser: seinen Segeltraum. So steht es am Bug seines marineblauen Schiffs, mit dem er gerade über die Meere Südeuropas fährt.

Am 9. August stach er im französischen La Rochelle zur Jungfernfahrt in See. Von wegen sanfte Schipper-Tour: Als er den Golf von Biskaya, eine Bucht im Atlantischen Ozean, durchquerte, machte Sven Vogel die aufregendste Zeit seines bisherigen Lebens durch: Meterhohe Wellen schaukelten das Schiff hin und her. "Die Biskaya zu bezwingen war eine absolute Grenzerfahrung. Das Adrenalin war noch lange im Blut spürbar." Vogels Törn geht nun in mehreren Etappen und Zwischenstopps und mit wechselnder Crew über Porto, Lissabon, Faro, Gibraltar, Marbella, Málaga, Ibiza, Mallorca, Sardinien, Sizilien, Malta, Montenegro, Dubrovnik und Split in den Heimathafen Zadar in Kroatien weiter.

"Ziel ist es, spätestens Ende September zurück zu sein", schätzt Sven Vogel, der bereits seit acht Jahren vorwiegend in der kroatischen Adria segelt. Zwei Jahre hat er den Trip geplant. Das Agenturgeschäft in Chemnitz wird derweil von Vogels Mitarbeitern weitergeführt. "Ich liebe meinen Job und strebe die Gratwanderung an, die Werbung und das Segeln miteinander zu verbinden. Frei nach dem Motto: Wenn du deinen Job liebst, brauchst du in deinem Leben nie wieder zu arbeiten!". In Zukunft will Sven Vogel sein Schiff verchartern - mit ihm als Skipper oder ohne ihn. "Es gibt ja noch so viele schöne Segelreviere", schwärmt er. "Die Amalfiküste zum Beispiel, oder die Gewässer rund um die Balearen und die griechischen Inseln."

Freie Presse Chemnitz
Ausgabe: 16.08.2014
Redakteur: Peggy Fritzsche
Foto: Sven Vogel

Skipper der Segelyacht auf der Segeltörn:

Anker lichten und Kurs halten

Sven Vogel ist kein Draufgänger. Er steht auf klare Linien und Konstanz in seinem Leben. Mit Beständigkeit hat er vor 20 Jahren als Inhaber der ersten Chemnitzer Werbeagentur begonnen. „Die Gründung einer Agentur war nach der Wende natürlich ein großes Abenteuer. Doch ich war jung und hatte nichts zu verlieren“, sagt der 41-Jährige heute. Und die Zeit gab ihm recht. Den Kurs hält er jedoch nicht nur bei seiner Arbeit, sondern auch auf dem Segelboot.

Zweimal im Jahr zieht es ihn für eine Woche an die kroatische Adria, wo er als Skipper mit Gleichgesinnten seinem Hobby nachgeht. „Fernab der Pauschalreise in einsamen Buchten ankern und sich leckeren Fisch schmecken lassen - das ist meine große Leidenschaft. Bei diesem Aktivurlaub finde ich die nötige Erholung. Schon als Kind war ich immer gerne am Wasser“, sagt der Hobby-Segler, der seit 2005 regelmäßig in See sticht. Doch wegziehen aus Chemnitz und irgendwo an der Küste einen Neubeginn wagen, kommt für ihn, trotz aller Liebe zum Meer, nicht in Frage. Dafür sei er zu bodenständig und heimatverbunden. „Hier habe ich Freunde und Familie – das ist mir sehr wichtig. Außerdem sind doch gerade diejenigen Dinge am Schönsten, denen man nicht immer nachkommen kann. So verlerne ich wenigstens nicht, die Kurztrips auf See zu schätzen.“

Seine innere Erdverbundenheit drückt er mit ganz eigenen Worten aus: „Ich glaube zum Beispiel mehr an alternative Heilpraktiken, die Kraft des Mondes und mein Jahreshoroskop, als dem Wort eines Politikers“, lacht Sven Vogel, der die Natur gerne auch mit einem Gläschen Rotwein am Lagerfeuer oder mit einem Glühwein auf der Piste genießt. Noch vor einiger Zeit schwang er auch immer mal den Golfschläger, um sich vom Alltag zu erholen. „Doch aus dem Golf-Alter bin ich eigentlich längst raus“, schmunzelt er.

Ebenso wie seine romantische Ader ist sein Interesse zu neuesten technischen Entwicklungen, die er gerne auch im Job einsetzt, mit der Zeit gewachsen. „Vor allem im Lifestyle-Bereich werde ich schnell wieder zum Kind. Ich liebe die intuitive Bedienung und den Fun-Faktor des iPhone. Wenn ich nach 1993 zurückblicke und meinen ersten PC mit Floppydisk-Laufwerk vor mir sehe, dann bin ich schon jetzt gespannt, was die Technik in Zukunft noch alles bereit hält.“ Denn eines hat er mittlerweile gelernt: „Nichts ist so beständig wie die Veränderung“. Diese Lebensphilosophie hat er vor ein paar Jahren durch eine weitere ergänzt: „Du kannst nicht alles haben, schon gar nicht gleichzeitig – das gilt gleichermaßen für die Frau des Lebens wie für das Leben selbst.“

Wenn er alles haben könnte, würde Sven Vogel wahrscheinlich heute noch bei Meisterschaften im Abfahrtski mitfahren, wie er es zu DDR-Zeiten getan hat, und viel mehr Kochbücher wälzen, um sein Talent am Kochtopf auszubauen. „Doch ans Kochbuch halte ich mich sowieso kaum. Ich bin ein Improvisationskoch“, erzählt er stolz. „Das heißt natürlich auch, dass meine Eigenkreationen mir selbst manchmal gar nicht schmecken, schließlich im Müll landen und ich mich anschließend lieber im ‚Alexanders’ von Roland Keilholz bekochen lasse“, gibt er ganz eigenkritisch zu.

Für die Zukunft setzt er sich das Ziel, einmal Architekt zu spielen und ein Haus ganz nach seinen persönlichen Vorstellungen zu bauen. Nicht zuletzt spielt auch das Thema Familie zukünftig eine große Rolle, wobei es ihm wie auch im Job vor allem auf Beständigkeit ankommt.

Stadtstreicher City-Magazin 
Ausgabe: 02/2010
Redakteur: Rico Hinkel
Foto: Sven Gleisberg

Yachting Swissboat

Ready for wedding: Chartertörn mit Partner

Eine gute Gelegenheit, den oder die „Richtige für's Leben“ kennen zu lernen, ist ein  gemeinsamer Segeltörn – vor der Hochzeit.

Unternehmer und Skipper Sven Vogel bietet Chartertörns an, auf denen sich Heiratswillige gemeinsam den seglerischen Herausforderungen an Bord einer Yacht stellen können – und müssen – und so schnell herausfinden können, ob die Beziehung auch unter Belastungen gut funktioniert – also auch, wenn es einmal regnet, stürmt oder nervenaufreibende Flaute herrscht. 

„Nach meiner Erfahrung bietet ein Segeltörn die ideale Gelegenheit, um den Partner und vor allem auch sich selbst einmal richtig kennenzulernen. Auf offener See lässt sich schnell prüfen, wie man(n) oder Frau mit der anhaltenden Nähe auf engstem Raum fertig wird, und ob man gemeinsam ein einmal gestecktes Ziel mit vereinten Kräften erreichen kann – oder eben nicht“.

Beim Segeln müssten alle sprichwörtlich „an einem Strang ziehen“, um am Ende dort anzukommen, wo man auch hin will – egal, ob es sich um ein anspruchsvolles Törnziel handelt oder um  das Erreichen des „Hafens Ehe“. Sven Vogel: „Segeln heißt zudem, mit den vorhandenen Ressourcen hauszuhalten und  teilen zu können“. Hier gelte es, auf den anderen einzugehen und seine Befindlichkeiten  zu tolerieren.All dem könne man sich während des Törns nicht entziehen – und genau hierin liege auch der Schlüssel für eine glückliche Partnerschaft.

Abfahrtshafen ist die Marina Dalmatia in Sukosan bei Zadar, etwa zehn Minuten vom Flughafen entfernt. Die Preise liegen ab 1.220 CHF pro Person und Woche, Einzelbelegung einer Doppelkabine ist gegen Aufpreis möglich. Wer den „Love Check“ auf offener See auf einer modernen, gut ausgestatteten 45 Fuss-Beneteau Oceanis unternehmen will: mein segeltraum.com oder segeltoern-online.eu.

Zeitschrift: Yachting Swissboat
Ausgabe: 3 (Mai/Juni 2014)
Seite: 72 (links)
Redakteur: Matthias Müncheberg